„Wir sind jetzt da“ – Haus Emmaus zieht in Blankenburg ein

: Begrüßung von Stephan Zwick, Vorstand der Evangelischen Stiftung Neinstedt, durch den Blankenburger Bürgermeister Heiko Breitkopf. Foto: ESN.

Die ersten Bewohner des Hauses Emmaus zogen im Laufe des heutigen Montags in ihr neues Heim in Blankenburg ein, hiermit verbunden war der Umzug einer ganzen Abteilung aus Neinstedt nach Blankenburg. "Wir sind jetzt da", so Stephan Zwick, Vorstand der Evangelischen Stiftung Neinstedt gegenüber dem Blankenburger Bürgermeister Heiko Breithaupt, der seine neuen Mitbewohner herzlich willkommen hieß. Bereits in der letzten Woche hatten etliche Mitarbeiter der Evangelischen Stiftung Neinstedt, die das Haus Emmaus betreibt, im Rahmen eines internen Tages der offenen Tür das neue Wohnheim für Menschen mit Behinderung besucht.

In diesem Rahmen verwies Zwick darauf, dass das Haus Emmaus für die Neinstedter  Stiftung auch eine Stellvertreterfunktion innehabe. Selbstverständlich gehe es hier vordergründig um die Assistenz von Menschen, die teilweise eine Schwerstmehrfachbehinderung haben. Aber auch hierüber hinaus böte die Neinstedter Stiftung der Region Blankenburg an, ihre zahlreichen Kompetenzen in diesen neuen Standort einzubringen.

Die neue Einrichtung ersetzt das in die Jahre gekommene Haus Emmaus in Neinstedt. Sie liegt auf dem Areal des ehemaligen Blankenburger Krankenhauses in der Helsunger Straße 33 und stellt mit ihren 48 Betreuungsplätzen ein Schwergewicht im Vergleich zu anderen Heimen dar. „Nur in diesem Rahmen“, so Jens Uwe Pfalzgraf, zuständiger Bereichsleiter des Hauses Emmaus, „kann der hohe Assistenzbedarf, der 24 Stunden täglich vorgehalten wird, gewährleistet werden. Insofern ist diese Struktur grundlegend, um die Überwindung bzw. Milderung von vorhandenen Beeinträchtigungen zu erreichen sowie die Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft einzugliedern." Die offizielle Einweihung des Hauses Emmaus findet im Frühjahr 2016 statt.

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